Kooperationspartner aus Malta zu Besuch
Malta: Der kleinste EU-Mitgliedsstaat liegt 50 Kilometer südlich von Sizilien und 200 Kilometer vor Nordafrika. Man kennt die idyllische Insel als Urlaubsort mit der Hauptstadt Valletta als UNESCO Weltkulturerbe. Bislang weniger bekannt: Malta ist auch ein boomender Wirtschaftsstandort. Viele renommierte Unternehmen nutzen Malta längst als Alternative zu ferneren Produktionsstandorten. So kommt beispielsweise jede Playmobil-Figur weltweit aus Malta, nicht etwa aus Asien. Nach den Großunternehmen entdecken immer mehr Mittelständler den Inselstaat als interessante Option.
Malta ist also nicht nur Logistik-Drehscheibe im Mittelmeer, sondern bietet auch ein unternehmerfreundliches Umfeld: niedrige Produktionskosten, gut ausgebildete Arbeitnehmer, wenig Bürokratie und staatliche Förderprogramme. Anders als in Fernost existieren keine sprachlichen oder kulturellen Barrieren: Als Mitglieder des britischen Commonwealth sprechen Malteser fließend Englisch, daneben oft auch noch Italienisch und Spanisch. Malta liegt in der deutschen Zeitzone und hat seit 2002 den Euro als Landeswährung.
Malta ist daher auch für expandierende bayerische Unternehmen interessant. Bereits seit 2004 kooperiert die Malteser Wirtschaftskanzlei GSB mit den Rechtsanwälten Graf & Partner. Anfang Juli besuchten drei Anwälte und Steuerberater von GSB die Büros der Kanzlei Graf & Partner in Regensburg und München. Dr. Spiteri-Bailey ist Anwalt für Arbeitsrecht und Europarecht; er kennt Wirtschaftsanwalt Bernhard Schmeilzl von Graf & Partner bereits seit des gemeinsamen Studiums zum Master of Laws 2001 in England. Frau Dr. Jeannine Giglio war viele Jahre im Bildungsministerium Maltas tätig und berät nun als Rechtsanwältin Unternehmen im Forschungs- und Technologiesektor. Die Fachgebiete von Dr. Robert Taylor-East, der vor GSB für Deloitte tätig war, sind Unternehmensrecht, internationales Steuerrecht, Treuhandfonds, Stiftungen und Finanzdienstleistungen.
Im Rahmen des dreitägigen Besuchs trafen sich die Anwälte beider Kanzleien auch mit den Beauftragten für Wirtschaftsförderung der Stadt Regensburg, Herrn Stadtrat Dieter Daminger und Herrn Toni Lautenschläger, Geschäftsführer der RBD Regensburg Business Development GmbH. "Malta ist wegen seiner günstigen Lage und seiner regulatorischen Rahmenbedingungen ein sehr interessanter Standort für Unternehmen aus der Region, die international expandieren wollen. Gerade auch in den Bereichen Informations- und Biotechnologie, die Regensburg ja besonders fördert. Wir freuen uns über den Besuch und werden die Beziehungen zu Malta gerne intensivieren", so Dieter Daminger als Fazit des Treffens.









